REFLEX und SEPA

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1 Allgemeines

Ab Anfang 2014 werden die Bankverbindungen auf das sog. "SEPA"-Verfahren umgestellt. Hier wird erläutert, was das für REFLEX-Anwender bedeutet.

1.1 Was ist SEPA?

Mit SEPA versucht die Politik, eine Einheitlichkeit im nationalen und internationalen Zahlungsverkehr zu schaffen. Hintergrund ist, dass selbst im Euro-Raum Überweisungen und Lastschriften derzeit noch unterschiedlich geregelt sind.

Deshalb haben Politik und Kreditwirtschaft einheitliche Regelungen für den nationalen und europäischen Zahlungsverkehr eingeführt. "SEPA" steht dabei für Single Euro Payments Area (=Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum). Ziel ist die Vereinheitlichung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs in Europa.

Dieses Verfahren kann für Euro-Zahlungen in den 28 EU-Staaten, Island, Liechtenstein, Norwegen, Monaco und der Schweiz benutzt werden.

1.2 Was ist die IBAN?

IBAN heißt International Bank Account Number (=internationale Bankkontonummer).

Die IBAN ersetzt zukünftig alle nationalen Kontoangaben (in Deutschland Kontonummer und Bankleitzahl). Sie ist je nach Land unterschiedlich lang (in Deutschland immer 22 Stellen lang). Im Prinzip ist sie immer gleich aufgebaut:

  • Internationalen Teil: Setzt sich zusammen aus einem Länderkennzeichen und einer Prüfziffer
  • Nationaler Teil: Individuelle Konto-Nummer, in Deutschland Bankleitzahl und die Kontonummer.

1.3 Was ist die BIC (SWIFT-Code)?

Bei inländischen Überweisungen/Lastschriften bis Februar 2014 (voraussichtlich) und bei grenzüberschreitenden Zahlungen bis Februar 2016 muss noch eine weitere Information angegeben werden: der "BIC" (=Business Identifier Code). Der BIC ist ein international standardisierter Bank-Code (ähnlich der Bankleitzahl), mit dem eine Bank/ein Zahlender weltweit eindeutig gekennzeichnet ist.

BIC wird auch als "SWIFT-Code" (=Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) bezeichnet.


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